FAQs

Unsere FAQs geben Antwort auf die vielen Fragen, die wir in den letzten Wochen erhalten haben. Schreibt uns doch unter Guest Book, wenn Ihr mehr wissen wollt, wir freuen uns auf Eure Anfragen. Oder meldet Euch an für den Newsletter.

 

Afrika - Warum gerade Afrika?

Als ich (Gü) 1991 Südafrika das erste mal besucht habe, wusste ich, das ich hierher zurückkehren möchte. Südafrika war damals im Umbruch, die Apartheid wurde abgeschafft, die Zukunft war ungewiss. 1994 gewann Nelson Mandela und der ANC die ersten freien Wahlen. Trotz unsicherer Zukunft oder vielleicht gerade deswegen faszinierte mich dieses Land. Es sollte erst 11 Jahre später sein. Nathaly und ich besuchten einen Vortrag zweier Maturanden, welche ihre Reise durch Südafrika, Zimbabwe und Namibia auf Video präsentierten. Namibia blieb haften und wir unternahmen 2003 unsere erste gemeinsame Reise ins südliche Afrika. Namibia war noch weitgehend unberührt vom heutigen touristischen Boom und trotzdem einfach zu bereisen. Freundliche Leute, freundliches Klima, viele Tiere, gute Erlebnisse und ein perfekter 40-ster Geburtstag in der Wüste. Die nächste Reise 2005 führte uns schon tiefer in die Wildnis. Ebenfalls mit 4x4 Mietauto, für ebenfalls 4 Wochen erforschten wir Botswana. Die Kalahari und das Okavangodelta waren die Highlights. Botswana war übrigens auch unsere Vorlobungsreise. Bereits in Namibia wuchs der Wunsch nach mehr und länger, aber in Botwana wars nun definitiv um uns geschehen, der Traum war definitiv geboren. 2007 erkundeten wir für vier Wochen Massaigebiet, Serengeti, Ngorongoro und weitere Parks in Tansania. 2009, sozusagen als Vorbereitung auf unsere lange Reise, absolvierten wir einen 4-wöchigen Field Guide Kurs von Ecotraining in Südafrikas Busch. (siehe Field Guide Kurs)

Arbeitsstelle, Jobs - Habt Ihr gekündigt?

Nein, wir machen ein sogenanntes Sabbatical Year.

Nathaly bleibt bei KPMG angestellt und kann dort nach einem Jahr wieder einsteigen.
Die KPMG als eine der weltweit führenden Firmen auf dem Gebiet der Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung ist Mitarbeitenden gegenüber offen, welche eine Auszeit nehmen wollen, und dafür auch gut organisiert (Versicherungsregelung, Wiedereintritt).

Gü kann nach einem Jahr wieder in das von ihm mitgegründete Architekturbüro Glöggler Röösli Architekten zurückkehren. In der Zwischenzeit werden sein Geschäftspartner und Mitbegründer Patrick Röösli und das Team von vier Architektinnen die Arbeit weiterführen.

Artenvielfalt
Was hat das Krokodil mit Malaria zu tun?
Der Fisch Tilapia frisst die Larve der Anopheles (Malariamücke). Der Tilapia wird wiederum durch den grossen Catfisch gefressen und dieser wiederum durch das Krokodil. Wird das Krokodil aus dem Nahrungskreis entfernt so gibt es zu viele Catfische, welche zu viele Tilapias fressen. Die Anopheles freuts, mehr Mücken = mehr Malaria.

Auto - wie kommt es nach Afrika

Unser Auto wird im eigenen Container per Schiff nach Afrika transportiert. Es geht los im Containerterminal in Niederhasli und wird per Zug nach Antwerpen gebracht. Mit dem Schiff MSC Laura gehts dann nach Kapstadt wo es am 5.5.2010 ankommen wird.

Auto: Unser Fahrzeugausbau

Unser Landrover ist folgendermassen ausgestattet:

  • Diesel: Doppeltanksystem mit 120 Liter plus ein zuschaltbarer Reservetank mit 30 Liter.
  • Wasser: 60 lt Wassertank mit Katadyn Wasserfilter (Trinkwasserqualität) + 28 lt Aussentank + 10 lt Kanister und ca. 10lt Flaschenwasser auf dem Fahrzeug. Waschbecken mit Auszugsbrause (zum draussen Duschen) mit Abwassertank. Kleiner Elektroboiler für etwas Warmwasser.
  • Strom: Doppelbatteriesystem mit drei Solarzellen zur Stromproduktion.
  • Gas: Gassystem mit Innen und Aussensteckdose für zweiflammiges Rechaud.
  • Bett: Aufstelldach mit konfortablem Lättli-Bett mit Moskitonetz.
  • Innenausbau mit: mobiler Chemietoilette, Dachfenster, Innenbeleuchtung, Stereoanlage, Einbauschrank, Einbautisch usw
  • Zelt: Zusätzlich haben wir ein grosses "OZ-Tent" Zelt dabei. Sozusagen unser Aussenzimmer und ein Moskitozelt ca. 2.2 x 2.5 x 2,5 m gross in welchem wir Essen oder schlafen können.
  • Fahrzeugmaterial: Seilwinde, Bergematerialset, Highlift Jack, grosser Werkzeugkoffer, viele Ersatzteile und Unterhaltsmaterial wie Luft- und Oelfilter.

Big Five
Unter den Big Five (engl. Für „die grossen Fünf") verstanden früher die Afrika bereisenden Grosswildjäger die fünf grossen Säugetiere Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard deren Trophäen das Hauptziel ihrer Jagdsafaris waren. Die Auwahl bezog sich dabei weniger auf die Körpergrösse der Tiere als auf die Schwierigkeiten und Gefahren bei der Jagd auf sie.

Blauer Vogel - woher kommt das?
Um es vorweg zu nehmen, unser Haus heisst „Blauer Vogel". So ist es auch im Buch „Orts- und Flurnahmen im Kanton Zug" von Beat Dittli verzeichnet.
Die Geschichte: Als um 1935 die Zeiten düster waren, soll der Stadtrat die Hausbesitzer dazu animiert haben, ihre Häuser bunt zu streichen. Der damalige Besitzer, wohl selbst ein bunter Vogel, hat das ehemalige Haus Anker (so der Name vor 1935) blau gestrichen. Der Name „Blauer Vogel" ist daraufhin im Volksmund entstanden. Da wir Traditionen lieben und uns selbst gerne als farbige Menschen sehen, liessen wir unser neues Haus ebenfalls blau streichen.

Field Guide Kurs
Ein Field Guide ist ein Leiter welcher Touristen durch den Busch führt. Wir haben 2009 den 28 Day Field Guide Kurs absolviert. Dies ist der Level 1 Kurs welcher auch von FGASA (Field Guide Assosiation of South Africa) anerkannt ist.
Wir sind zwar Mitglied von FGASA aber wir haben die schwierige Prüfung nicht gemacht, da nur wer auch auf diesem Gebiet arbeitet den Titel behält.
Da uns der Kurs so gut gefallen hat werden wir ihn im Juni 2010 wiederholen.
Wer mehr darüber erfahren möchte: www.ecotraining.co.za

Reiseroute - Wohin wir fahren
Es gibt keine geplante Route. Wir starten in Cape Town SA. Unser erstes und einziges Ziel soweit ist Karongwe im Limpopo Gebiet (westlich Krüger Park), wo wir einen Monat in einem Camp einen Field Guide Kurs absolvieren. Danach ist alles offen.
Wer langsam geht, kommt weit. (Afrikanische Sprichwort; Luyia)

Reisedauer - Wie lange sind wir unterwegs?
Wir planen, ein Jahr unterwegs zu sein, von Mai 2010 bis April 2011.

Reisen - Unsere bisherigen Reisen in Afrika
2003 Namibia (Selbstfahrer Rundreise im Mietfahrzeug)
2005 Botswana (Selbstfahrer Rundreise im Mietfahrzeug)
2007 Tansania (Zu zweit im Mietfahrzeug mit Guide, teilweise mit Freunden)
2009 Südafrika (Field Guide Kurs Stationär in Karongwe, Limpopo)

Sicherheit - Ist die Reise gefährlich?
Nein: Wir meiden für Touristen gefährliche Länder wie Kongo und Zimbabwe.
Südafrika hat zwar eine hohe Mordrate für Einheimische, ist aber für Touristen ungefährlich, solange man sich adequat verhält, d.h. man sollte Slums und Hometowns meiden, keine Wertsachen zur Schau stellen und sich selbstbewusst aber nicht arrogant bewegen.
Gefährliche Tiere: siehe Tiere

Tiere - Gefährliche Tiere
Die Tiere müssen sich eher (wie wir auch) vor den Menschen fürchten als die Menschen vor den Tieren.
- Hippo: Das Flusspferd ist das gefährlichste Tier im südlichen Afrika. Am meisten tödliche Unfälle passieren mit dem Hippo. Am besten man kommt ihm nicht zu nah und auf keinen Fall sollte man zwischen ein Hippo und das Wasser geraten.
- Löwen: Löwen sollte man am besten nicht zu Fuss begegnen, aber dies ist sowieso eher unwahrscheinlich.
- Elefanten: Die wahren Könige im Tierreich, vielleicht die Kaiser. Elefanten zeigen ziemlich deutlich, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wenn ein Elefant ohrenflackernd und trompetend auf dich zurennt, ist dies zwar ziemlich beängstigend jedoch ein Scheinangriff, welcher abgebrochen wird. Gefährlich wird es, wenn die Ohren angelegt werden und der Rüssel gerade nach vorn gestreckt ist.
- Büffel: Eines der wenigen Tiere, welches keinen Scheinangriff macht, deshalb: rennt der Büffel, rennst Du auch; bei allen anderen Tieren unbedingt stehen bleiben.
- Schlangen: Es gibt 12 für den Menschen gefährlich giftige Schlangen im südlichen Afrika.
Alle Schlangen sind aber friedliebend und verkriechen sich vor dem Menschen. Nicht die giftigste aber die gefährlichste Schlange ist die Grubenotter, da sie sehr träge ist und oft auf Wegen in der Sonne liegt. Barfuss durch den Bush rennt aber eh nur unser Headranger Rob von Ecotraining. (siehe Ecotraining Kurs)
- Spinnen: Selbst Gü hat sich in Südafrika daran gewöhnt und sich ihrer Schönheit ergeben.

Tiere - Lieblingstiere
Nathaly: Gepard
Gü: Nashorn

Zeit haben - Der Sinn der Reise
Als Gott die Welt erschuf,
gab er den Europäern die Uhr,
den Afrikanern die Zeit. (Afrikanische Sprichwort)