Mo
24
Jan
2011
Strassensperren und Strassenleben
Quer durch alle bereisten Länder passieren wir zig-fach sogenannte Roadblocks (Kontrolle durch Polizei, Wildhüter oder sonstige Behörden).
Und bei jedem dieser Roadblocks heisst es „Where do you come from? Where do you go?“. In Tansania spielt sich dies dann meist wie folgt ab:
Ein ernst dreinblickender Polizist in weisser Uniform steht mit erhobener Hand mitten in der Strasse. Natürlich geht er ans Fenster des Beifahrers, da wir ja auf der falschen Seite lenken. Dann ist er kurz irritiert, aber nur kurz.
Polizist: „Good Morning, Sir, how are you?“
Wir: „Jambo – Nzuri sana – Habari?“ (Hallo, uns geht es gut, wie geht es Ihnen)
Er: „Nzuri. soundso...blabla....wapi?“ (Wapi kann heissen wohin oder woher)
Wir: „Iringa“
Er: „ Blablabla....wapi?“
Wir: „Mbeya.“
Er: „You can drive on, Safari njema“ (Gute Reise)
Wir: „Asante sana, kwa heri“ (Vielen Dank, auf Wiedersehen)
In Sambia, wo es meist etwas mühsamer ist und ich schon mal genervt bin, alle paar Kilometer die gleichen Fragen beantworten zu müssen, kann ich schon mal nur sagen „We come from there „ und „we go there“. Was aber für den Polizisten absolut ok ist.
Allerdings fragen wir uns diese zwei Fragen auch oft, in Anbetracht das halb Afrika immer in Bewegung ist und entlang der Strasse marschiert. Woher kommen sie alle und wohin wollen sie?
