So

16

Jan

2011

Unfallfrei durch die Strasse des Horrors

Nach kurzem aber wie immer herzlichem Abschied von unseren Freunden Barbara und Reto, deren Ziel heute Moshi, Tansania ist, fahren wir um acht Uhr früh los und raus aus Nairobi.

Wir haben eine lange Strecke vor uns. Nach längeren Überlegungen sind wir zum Schluss gekommen, dass wir keine Lust haben, viel Geld für wenig Tiere in den kenianischen National Parks zu zahlen, und deshalb direkt die 500km nach Mombasa fahren wollen. Es geht von 1700 auf 0 Meter runter ans Meer und das spüren wir stündlich an der wärmer und vor allem auch feuchter werdenden Luft. Es ist Sonntag und unser grosses Glück, denn es hat massiv weniger Verkehr. Trotzdem hat der es in sich. Wir fahren auf einer Strasse mit verrückten, lebensmüden, hirnlosen Matatu- (Sammeltaxis), Bus- und Lastwagenfahrern, die unser Leben aufs Spiel setzen. Es wird links und rechts überholt, ohne 20 Meter weit zu sehen, es wird gehupt und aufgeblendet während sie uns mit über 100 Sachen entgegenrasen – auf unserer Spur notabene. Ab und zu liegt auch ein umgekippter Lastwagen neben der Strasse. Wir sagen da nur „Sorry Bwana your car is fuckitsch“. (Siehe Storry Heisse Quellen in Sambia) Wir sind acht Stunden lang angespannt und wechseln uns extra jede Stunde ab, damit wir konzentriert bleiben. Der herzliche Empfang bei Fredy und Grace und ihrem Gast Bertram in Mombasa lässt uns dies im Nu vergessen und wir haben einen schönen Abend bei leckerem Essen und Wein.

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Kommentare: 1

  • #1

    Sanne (Mittwoch, 09 November 2011 14:25)

    Ich würde dort nicht im Traum Bus oder Autofahren :-(

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