Mo

03

Jan

2011

Rhino Tracking

Nach einem friedlichen Frühmorgen mit Tee stehen wir pünktlich um 9 Uhr im Headquarter für das RhinoTracking bereit.

Um 9.15h erklärt man uns, dass kein Fahrzeug zur Verfügung stehe, aber wir hätten ja ein Auto. Nathaly ist genervt, heisst dies doch wiedermal alles wegräumen, verstauen und das Dach herunterklappen. Hätte man uns dies nicht schon gestern sagen können? Thats Africa, niemand macht sich Gedanken im Voraus. Nun gut, um 9.45h geht’s dann trotzdem los. Nach 2 Minuten Fahrt erreichen wir bereits unser Ziel, dies hätten wir wohl auch noch zu Fuss gehen können. Nach einem kurzen zehnminütigen Spaziergang durch den Bush erspähen wir Taleo, den Nashornbullen. „you are very lucky to see him“ meint unser Guide. Nach Beobachten und Fotoschooting geht’s wieder durch den Busch und nach weiteren zehn Minuten finden wir Nandee und ihr eineinhalbjähriges Jungtier Obama; Obama deshalb weil die Mutter aus USA und der Vater aus Kenia stammen. Leider ist es den beiden bereits zu heiss und sie liegen dösend im Schatten. Die Nashörner grasen in der Nacht und schlafen am Tag. Wir können sie aus nächster Nähe beobachten, da diese Tiere an Menschen gewöhnt sind. Nichts desto trotz bleiben es wilde Tiere. Es ist ein schönes Erlebnis und es ist super schön wieder einmal im Busch zu laufen und die Natur zu geniessen. Nach dem Nashornerlebnis führt uns unser Guide noch zu einem nahen Sumpfgebiet, da er Freude hat, dass wir auch an Vögeln interessiert sind. Leider zeigt sich der Schuhschnabel nicht am Rand des Sumpfes. Dieser seltene Vogel wäre nun doch ein super Highlight unserer Uganda Reise. Auf der Rückfahrt verabreden wir uns mit unserem Guide für den nächsten Morgen um 7.00h zum Birdwatching. Wir freuen uns jetzt schon darauf. Nachdem wir die Preise gecheckt haben, beschliessen wir drei Nächte zu bleiben. Juhui!

Unser „privater“ Camping ist extrem ruhig und wir geniessen diese einsame Ruhe einmal mehr. Abends backe ich ein Brot, das mir erstmals etwas schwarz gerät, da die Glut zu heiss ist. Dazu kochen wir Linsen mit Speck und Kartoffeln im Potje. Während dem kochen bekommen wir Besuch von Johann. Johann ist der Mann der ZIWA Chefin und im Moment baut er mit seinen zwei Söhnen eine Lodge. Ursprünglich Carpenter in Südafrika hat es ihn eher zufällig nach Uganda verschlagen und er hat spontan alles verkauft und verschenkt und ist mit seiner Familie hierher gezogen. Wie die Jungfrau zum Kind ist seine Frau dann Manager der Rhino Sanctuary geworden mit mittlerweile etwa 200 Leuten. Die Rhinos würden sich selbst managen. It’s all about human recources. Nach einem langen Bier und viel schwatzen über Tiere und die Welt verlässt uns unser Gast/Gastgeber wieder und wir geniessen unser Essen am Lagerfeuer und den sternenklaren Himmel.

 

Hier gehts zu ein paar Fotos von Gü und dem Rhino

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