Sa
20
Nov
2010
Iringa geniessen
Auf dem Weg in den Ruaha National Park machen wir Halt in Iringa und fühlen uns vom ersten Moment an wohl.
Es ist ein afrikanisches Städtchen, relativ gut organisiert, mit einer Universität, einem Markt und vielen kleinen Läden. Es gibt sogar eine richtige Buchhandlung, wo wir ein Tansania Führer und ein Vogelbuch für Ostafrika erstehen, da wir unseres zuhause vergassen. Die Buchhandlung ist auch ein Café, mit richtigem Espresso! Wir geniessen eine Tasse im liebevoll eingerichteten Hof und freuen uns wie die Kinder. Iringa ist ein wirklich gepflegter Ort und der Besuch auf dem lokalen Markt (Fotos) begeistert uns völlig. Auf Tischen oder besser Plattformen gibt es riesige Haufen Reis, Getreide, getrockneten Fisch, Gemüse und Früchte. Der jeweilige Verkäufer thront obendrauf oder gleich daneben. Es ist bunt und duftig und auch zwischendurch mufflig. Wir schlendern durch und kaufen Tomaten, Kartoffeln, Karotten, Avocados, Mango und Papaya.
Unser Gasproblem ist auch hier nicht lösbar, obwohl uns ein hilfsbereiter Shopbesitzer tatkräftig und persönlich bei der Suche unterstützt, indem er uns zu verschiedenen Geschäften begleitet, die möglicherweise Gas haben könnten. Wir folgen einem weiteren Tipp und fahren zu einer Tankstelle mitten im Ort. Doch dort hat es einen Autounfall gegeben, die Tankstelle ist zu und überall fliesst Benzin. Wir besprechen mit dem freundlichen Tankstellen-Manager, dass wir in zwei Tagen nochmals kommen, nach unserem Besuch im Ruaha NP, dann könne er uns bestimmt helfen.
Iringa gefällt uns, eine freundlich, afrikanische Atmosphäre, die Hilfsbereitschaft und die liebenswürdige Neugier mit der uns die Menschen begegnen, werden uns lange in Erinnerung bleiben. Hierher kommen wir zurück.
