Mi

13

Okt

2010

Kaum zu glauben – noch heisser!

Nachdem wir Manapools früher als erwartet wegen der unaushaltbaren Hitze verlassen haben, wollen wir doch noch den Kariba Stausee sehen und am nächsten Tag den Grenzübergang vie Staumauer nach Sambia nehmen, da dieser viel ruhiger und gesitteter sein soll als der Hauptübergang an der Schnellstrasse.

Wir finden einen netten Camping mit Swimmingpool, direkt am See. Im See kann man wegen Hippos und Krokodilen und einer ungewissen Bilharziose Gefahr nicht baden. Es ist unglaublich, es ist noch heisser. 45° im Schatten. Wir liegen wie die Fliegen am und im Pool und hoffen auf eine Abkühlung am Abend. In der Nacht kühlt es tatsächlich auf schlappe 36° ab. Wir fühlen uns schon fast wie im Fiebertraum. Um ein Uhr nachts halten wir es nicht mehr aus und gehen kalt duschen. Auf dem Rückweg zum Auto sehen wir fünf dunkle Schatten um unser Auto herum. Fünf Hippos grasen friedlich auf dem Campingrasen. Da die Tiere gewöhnlich sehr aggressiv sind und es ratsam ist, nie zwischen ein Hippo und das Wasser zu geraten – es sterben mehr Menschen durch Hippo Angriffe wie durch jedes andere Tier – schleichen wir uns vorsichtig von Baum zu Baum, bis wir das rettende Auto erreicht haben. Die Hippos hat es scheinbar nicht gekümmert, doch Vorsicht, eine Woche vor uns wurde ein Tourist auf dem Camping in Mana Pools durch einen Büffel schwer verletzt und wie wir später hören wurde gar ein Tourist auf einem Camping in Zimbabwe von einem Löwen getötet. Wie wir im Field Guide Kurs gelernt haben ist es ratsam, lieber zu vorsichtig als zu mutig zu sein.

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