Mi
14
Jul
2010
Erste Schweizer und erstes Schnorcheln
Seit einigen Tagen sind wir in Paindane, angeblich der schönste direkt am Strand liegende Schnorchelplatz an der Ostküste von Afrika.
Reto, Barbara und wir zwei
Heute ist das Wetter schöner und der Wind hat etwas nachgelassen. Wir freuen uns, denn heute wollen wir unbedingt Schnorcheln. Es ist richtig „Betrieb“ auf dem Camping. Es sind bereits ein Südafrikanisches Paar und eine amerikanische Familie hier. Auch diverse Händler kommen zu unserem Auto und wir kaufen Brot und ein Kilo Scampis.
Zwei Schweizer kommen an. Wir lernen Reto und Barbara aus Bern kennen. Sie sind ebenfalls ab Kapstadt mit ihrem eigenen Fahrzeug für 10 Monate unterwegs und haben fast die gleichen Destinationen vor wie wir, nur in anderer Reihenfolge. Etwas später erklärt uns eine Dame von der Tauchschule, dass wir bei Ebbe schnorcheln müssen, da sonst die Strömung zu gross wird; sie gibt uns auch an, wo es am schönsten zum Schnorcheln ist. Es gibt einen Coral Garden. Wir müssen uns beeilen um die Ebbe noch zu erwischen. Wir schaffen es rechtzeitig und erleben unser erstes Schnorcheln. Wir wagen uns noch nicht zu weit weg vom Strand wegen der starken Strömung und schwimmen entlang dem nahen Riff. Wir sehen einen giftigen, orangen Feuerfisch, ein paar Streifenbarsche und diverse Fische sowie einige wenige Korallen.
Am späten Nachmittag gönnen wir uns ein Bier und geniessen das Schauspiel der riesigen Wellen. Auf einmal überkommt mich ein riesiges Glücksgefühl. Es ist wirklich überwältigend was wir erleben dürfen. Wir sitzen an einem menschenleeren Strand vor dem tiefblauen Meer an der mosambikanischen Küste bei einem Bier. Genuss pur, man muss es nur zulassen und aufnehmen.
